Es begab sich in der Zeit, da Elvarin und Tavariel bereits viele Artefakte vollendet und das Feuer der Gilde zur wärmenden Flamme für Suchende geworden war, dass ein Tag kam, an dem das Leuchten der Sterne selbst nicht ausreichte, die Schatten in den Herzen zu vertreiben.
Tavariel hatte sich zurückgezogen, Eledhril ruhte schweigend an ihrer Seite. Elvarin arbeitete schweigend in der Werkstatt, doch sein Lächeln war blasser als gewohnt.
Da – gerade als der Regen über den Erlenquell niederstürzte wie der Atem eines müden Drachen – klopfte es. Nein… kratzte es. Und winselte.
Elvarin öffnete die Tür, und in einer Lache aus Matsch, Laub und Abenteuer stand er: klein an Statur, groß an Herz – mit wallendem Ohrgewand, Augen wie karamellisierter Morgentau und dem unerschütterlichen Mut eines Königs auf kurzen Pfoten.
Er bellte einmal. Kurz. Fordernd. Dann trat er ein, als sei er nie fort gewesen. Und Tavariel? Sie lachte. Zum ersten Mal seit Tagen.